Unsere Schärfegrade

Scharf ist immer direkt abhängig, wie oft Sie würzig essen.
Es gibt keine Zusammenhängen zwischen Hautfarbe, Herkunft, Alter oder Geschlecht.

Ganz unten findest du die Skala…

Mit „würzig“ meinen wir nicht nur Chilis, aber auch Knoblauch, Senf oder Pfeffer. Es gibt keine Einheitliche „Schärfe Verträglichkeit“ der Mensch. Wir hatten an unsere Festival und Messe Stand, nord-europäische Kinder (6-10) Jahre alt) die schärfere Saucen gerne essen als manche Mexikaner oder Inder 😉

Diese Kinder haben aber durch Zufall, Umfälle oder einfach liberaler Eltern, das Geschmack für sich entdeckt, und je öfters man scharf/würzig ist, desto höher die Verträglichkeit.

Wir sagen „Scharf Essen ist wie Marathon laufen“, man kann auch „Konditionen“. Deswegen, fragen Sie niemanden ob etwas scharf ist… fangen sie lieber mit den milderen an.

Tatsächlich wirken die scharfen Anteile der Gewürze als Geschmacksverstärker: Die gereizten Rezeptoren in den Schleimhäuten werden besser durchblutet, somit auch die benachbarten Geschmacksnerven, welche dadurch wiederum empfindlicher für die eigentlichen Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter, salzig und umami sind. Außerdem macht es uns glücklich (Ausschüttung von Endorphin). Scharfe Gewürze, vor allem Chili, gelten somit als eine Art Droge und wirken anregend.

Aber aufgepasst! Gerade deswegen, sollte man lieber mit Saucen essen statt mit Chilis zu kochen. Nicht alle Chilis in eine Pflanze werden gleich scharf.

Aber, man sollte auch nicht die Chilisaucen, wie man in Nord Europa eine Sauce versteht. Zusammengefasst wird dem Essen eine Soße beigefügt – sie wird somit fast zu einem Hauptbestandteil des Gerichts, denn das Ganze schmeckt dann hauptsächlich danach, richtig?

Mehr auf unsere Beitrag: Wie benutzt man Hot Sauces – Tropfentechnik

Aber: mit den Chilisaucen ist es ganz anders. Sie sollten punktuel nachwürzen, wenn das essen fertig und serviert ist.

Holen Sie die verschiedene Flaschen zum Tisch (so wie mit den verschiedenen Marmelade oder Frischkäse Sorten). Sie werden dann tropfenweise eine ganz bestimmte Ecke des Gerichtes „verbessern“, durch den Eigengeschmack der Soße und mit der ihr eigenen Schärfe (je nach Übung und Talent). Es soll kurz und abwechslungsreich sein, und unter Eurer persönlichen Schärfegrenze bleiben – ansonsten schmeckt alles gleich.

Mit der Tropfentechnik wird NIE ZU SCHARF – Punktuell Nachwürzen

  • Schärfegrad (2-4) – Mild – Anfänger (Geschätzt von 1.000 bis 3.000 Scoville, Tabasco ähnlich)

Für diejenigen die sich noch nie mit scharfem Essen beschäftigt haben.. Bis jetzt! Die Sucht nimmt ihren Lauf… für Scharfista Anfänger.

Vergessen Sie nicht! Chilis sind Naturprodukte, die Schärfegrade der frische Schoten variieren manchmal je nach Saison-Monat. Und, wir möchten keine Zusätze benutzen 😉

  • Schärfegrad (5-7) – Mittelscharf (Geschätzt, zwischen 3.000 und 100.000 SHU „Scoville Heat Units“)

Hier braucht man schon eine gewisse Erfahrung in Sachen Scharf. Gelegentliche „Scharfistas“ kommen hier gut durch, und erleben hier Genuss pur. Für Anfänger ist dieser Schärfegrad vielleicht noch zu scharf, die Schmerzgrenze ist aber noch nicht erreicht. Du kannst noch probieren und deine Grenzen testen (Sieh oben „Tropfentechnick).

  • Schärfegrad (8-10) – Scharf (Geschätzt, ab 100.000 bis zum 200-300.000 SHU „Scoville Heat Units“)

Oh ja, das hier ist kein Spass mehr. Obwohl wir nur mit frischen Chilis arbeiten und absolut keine Extrakte oder andere Tricks benutzen, sind die scharfen Soßen ausschließlich für langerfahrene Scharfistas … bitte keine Macho Wettbewerbe!!!! Es brennt richtig.

Wichtig: Obwohl wir es schon mit jungen Naturtalenten zu tun hatten – 10-jährige die mit den schärfsten Soßen absolut kein Problem hatten (natürlich immer mit Erlaubnis der Eltern) – bitte stellt die Flaschen aus der Reichweite von Kinderhänden… und auch von Macho-Muchachos die mit scharfen Soßen anderen böse Streiche spielen wollen.